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 Katastrophe und Folgen

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Amara

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Spitzname : Nightmare

BeitragThema: Re: Katastrophe und Folgen   Sa Dez 26, 2009 7:42 pm

Ein Chaos. Sie hatte schon Schlimmeres gesehen, mit Sicherheit gab es viele Dinge, die schlimmer waren. Aber trotzdem hatte es etwas Chaotisches. Die Trümmer ragten beinahe wie Felsen aus dem Ozean. An ihnen vorbei liefen die Menschen als wären sie Wellen. Die, die liegen blieben, das war Strandgut. Dinge, die angespült wurden, von der Meute mitgerissen und nicht beachtet. Von den Wellen wie ein Spielball hin und her getrieben. Verletzte, überall verletzte. Wer einen Splitter abbekommen hatte, wer von einem herunter fliegenden Schreibtisch getroffen wurde, der lag oder saß irgendwo herum und starrte wie paralysiert in die Gegend. Die Rettungskräfte, die sie versprochen hatte, waren wahrscheinlich mehr als nötig. Sanitäter und vor allem Psychiater. Menschen hatten irgendwie den Drang dazu, aus allem ein Trauma zu machen. Ein Knall hier, ein Autounfall da und schon ließen sie sich irgendwelche Medikamente verschreiben. Bis sie dann an einer Überdosis starben. Alles, was Amara sich gönnte, waren Schmerztabletten bei Kopfschmerzen oder anderen Schmerzen, die nur Frauen kannten. Die Menschen, die auf dem Boden herumsaßen, würden mit Sicherheit allerlei Aufputschmittel und Schlafmittel bekommen.
Trotzdem musste man ihnen helfen. Sie war Schützerin, weil sie helfen wollte. Weil sie nicht einfach irgendwelchen Wesen wehtun wollte und konnte. Mit Worten schön und gut, aber körperlich? Sie konnte ja nicht mal die Ex von Seth ängstigen, ohne dabei Schuld zu empfinden. Ein Hochhaus in die Luft jagen war ein anderes Kaliber, eines, das sie nie erreichen wollte. Sie war lieber die, die die Reste aufsammelte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Erste Hilfe, das war nicht ihr Gebiet, aber sie konnte Anweisungen geben und die Menschen wie Schäfchen hin und her treiben.
Deswegen warf sie sich in das Getümmel. Es tat gut, Leuten Sachen zu befehlen. Dass sie dort helfen sollten, dass sie diesen oder jenen Trümmerhaufen entfernen sollten, dass sie die Rettungsleute und die Feuerwehr herführten. Das tat sie, als sie die Sirenen hörte. Es war gefährlich, aber es wusste ja niemand, dass sie eine Mutantin war.

Okay, ihr drei da, ihr zeigt den Sanitätern die Verletzten, besonders die da vorne, die sehen aus, als fehlten ihnen ein paar Körperteile. Und denkt an die Verschütteten, außerdem müssen noch welche nach oben in das Gebäude. Wer weiß, wer da noch rumliegt. Alles verstanden? Gut.

Und weiter ging es. Unter verdutzten Blicken, weh von der Polizei und der Feuerwehr. Lieber kein Risiko eingehen. Sie sah sich lieber um, als vernommen zu werden. Irgendwo streunten bestimmt noch andere Mutanten rum. Ihr Blick fiel auf ein Mädchen, das von einem anderen Kerl wegrannte. Mutanten, ganz sicher. Außerdem waren da noch zwei, die einfach nur rumstanden. Auch Mutanten. Niemand, der keiner war, war in einer solchen Situation so ruhig. Schön und gut, mit denen würde sie aber nicht reden. Wenn diese nun Radikale waren, dann konnte sie gleich beim Bestattungsinstitut ihren Sarg bestellen und die Nägel schärfen lassen. Das Loch buddeln.
Sie bog um einen Trümmerhaufen und entdeckte Seth. Ach, er hatte seine Flamme also sitzen gelassen? Armes Ding. Vielleicht hatte sie ja auch ein Stein zermatscht? Ach, man durfte ja wohl noch hoffen. Langsam ging sie näher zu ihm. Eine Szene machen?
Will ich, will ich nicht, will ich, will ich nicht…
Sie entschied sich, dass sie halb nicht wollte. Was auch immer das hieß.

Hey, Mr. Hut. Hast du dich genug ausgeruht? Ich hab schon Arbeit geleistet und du stehst hier doof und hältst Ausschau. Hast du deine neue Freundin verloren? Gott, das tut mir aber Leid.

Na gut, das hatte doch etwas von einer Szene. Eindeutig. Aber sie konnte ihren Ärger nicht zurückhalten. Ihre hellen Augen weiteten sich vor leichter Wut, die Lippen wurden zu einem dünnen Strich, der eindeutig zeigte, dass sie bereit war, ihm mit den Fingernägeln die Augen auszukratzen. Liebe hin oder hier, sie ließ nicht alles mit sich machen.


(Auf dem Vorplatz // giftet Seth an)
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Eterno

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Spitzname : Nightterror

BeitragThema: Re: Katastrophe und Folgen   Mo Dez 28, 2009 2:33 pm

Der Tag verging mehr als nur schleppend, es war nicht so, dass nicht viel los war, ganz im Gegenteil.

Innerlich ein wenig lächelnd, aber auch seufzend ging er weiter durch die Straßen dieser Stadt, gerade um eine Ecke verschwindend. Wieder standen sie dort. Menschen. Er ging auf sie zu, diese sahen ihn an, erkannten nicht gleich die Gefahr, gut, sie kannten ihn nicht. Wussten nicht was er für eine Gefahr für sie war. Doch erkannten sie es im letzten Moment als er zuschlug, sie erschoss, sie aufschlitzte und sich an ihren Seelen labte.

Das Blut der Menschen ergoss sich auf der Straße, tränkte den Asphalt Blutrot. Es schien fast schon so, als würde die Straße jeden Tropfen aufsaugen, sich davon nähren. Wieder ein Lächeln, von fast schon diabolischen Ausmaßen zierte seine Lippen und er ging weiter.

Der verschlagene Seelenjäger ging weiter durch die Stadt. Er erinnerte sich daran, dass die Radikalen heute einen Anschlag am Bürogebäude verüben wollten. Eterno hatte nicht die Absicht, sich an eine gemeinsame Zielsetzung mit den Radikalen zu binden, aber er hatte keine andere Wahl, als sein Leben aufrechtzuerhalten, indem er neue Seelen aufsog. Jedoch hinderten ihn die Schützer gelegentlich daran… Mutanten hatten starke Seelen und gaben somit eine perfekte Beute ab. Dann beschloss Eterno zum Bürogebäude zu gehen. Auf dem Weg dorthin hatten seine Augen bereits eine Gruppe Menschen im Blick, die seine Beute werden sollte. Eterno ignorierte die Geräusche der schreienden und ächzenden Menschen. Nachdem er die Seelen seiner unglücklichen Opfer verschlungen hatte, hielt Eterno inne, um zu verschnaufen. Wenn er weiterhin auf diese Weise Seelen jagte, würde er möglicherweise sein Leben erhalten können. Nun hatte er genügen Seelen, um einen Kampf mit einem Mutanten gegenüber zu treten. Je mehr Seelen er in sich hatte, desto stärker war er.

Eterno kam dem Bürogebäude näher. Nun stand er auf dem Vorplatz. Er erblickte ein Hochhaus, dessen Fassade in der Mitte fast komplett zerstört war. Außerdem ertönten in der Ferne Sirenen. Sicherlich von Polizei und Feuerwehr. Jedenfalls war es Eterno egal.

Ja… hier waren viele starke Seelen versammelt. Wenn sich ihm hier jemand in den Weg stellen würde, dann würde es kein Unterschied machen, ob seine Beute ein Schützer oder ein Radikaler war. Er hatte nur ein Ziel… die Ernte von Seelen!


(Auf dem Vorplatz – alleine)
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Samuel

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Spitzname : Death

BeitragThema: Re: Katastrophe und Folgen   Fr Jan 01, 2010 11:32 pm

Ein paar Schritte stolperte er zurück, hielt die Hand an seine Kehle. Wirklich, er hätte wirklich daheim bleiben sollen, ein paar Tabletten einschmeißen, und die Nachrichten über diesen Vorfall beobachten. Er hatte ihn sowieso nicht mehr verhindern können, und so, wie er sich eben umgesehen hatte, waren auch genug andere Schützer unterwegs um aufzuräumen. Und es gab auch die menschlichen Hilfskräfte, die in diesem Moment unterwegs waren, wenn er seinen Ohren denn trauen konnte. Auch das Handy in seiner Tasche hatte wieder vibriert, ein deutliches Zeichen für „Wir brauchen Hilfe, komm mal bitte vorbei wenn es dir nicht zu schlecht geht.“ Aber er kam nicht vorbei, es ging ihm eigentlich zu schlecht. Und er war hier. Also, was wollte man mehr?

Death ging zurück zu der fremden Frau, legte ihr die Hand auf die Schulter und sah sie forschend an. Just in diesem Augenblick wurde er von der Seite her angesprochen. Kräfte unterdrücken? Freigeben? Als einziger die Kräfte noch haben? Wovon redete dieser Typ denn da bitte? Verständnislos blickte Death hinunter zu der Gestalt, die mit ihm gesprochen hatte.
Doch ohne sich zu erklären, wie sollte er auch wissen, dass er es tun sollte, bemerkte der Fremde wohl das Mädchen, dass noch immer apathisch neben ihm stand, in der Gegend herum wankte und vor sich hinstarrte. Was auch immer anzustellen schien, es schien zu wirken. Der Blick des Mädchens wurde klarer, sie sah sich selbstständig um, bewegte sich, als würde sie das alles verstehen, und redete. Fragte nach. Was denn geschehen war? Hatte sie das denn nicht mitbekommen? Der nächste fragende Blick wurde von Death ausgesandt, nun zu dem ehemals apathischen Leben.

Schließlich war es ja eigentlich wohl nicht so schwer mitzubekommen, was geschehen war, oder etwa nicht? Es war eigentlich kaum zu übersehen gewesen. Death nahm den Blick von dem Mädchen und sah sich auf dem Vorplatz um, auf dem es inzwischen geordneter zuging. Nichts als eine Hand voll stehender Personen waren unterwegs, die unverletzt schienen – bestimmt allesamt Mutanten. Kein einziger Mensch würde noch hier sein. Nur die Rettungskräfte, die in nächster Zeit den Platz überfluten würden. Sein Blick wanderte nach oben, immer und immer höher, bis zu diesem einen, riesengroßen Loch in der Fassade. Selbst wenn man selber nicht dabei gewesen war, und so sah das Mädchen eindeutig nicht aus, würde man sich zusammenreimen können, was genau geschehen war.

Aber nun gut, man musste ja nicht alles voraussetzen. Diesem Mädchen war wohl irgendwas geschehen, dass sie eine Weile lang orientierungslos gemacht hatte. Es war praktisch ein Wunder, dass sie nahezu unverletzt geblieben war. Zumindest so weit, wie er das mit ein paar oberflächlichen Blicken sehen konnte.
Verletzt, ja, das waren eine Menge Leute hier. Sie nicht, sie als Glückspilz. Eigentlich sollte Death sie mit dem anderen Kerl alleine lassen, und woanders helfen, wo er mehr gebraucht wurde. Vor allem weil er auf ihre Fragen ganz sicher nicht antworten konnte. Also, könnte schon, aber ob er das wirklich wollte, das war eine andere Frage. Eigentlich gar keine wirkliche Frage, sondern eher eine Tatsache. Nun ja, eine Tatsache, dass er das nicht tun würde. Wahrscheinlich würde sie sein raues Flüstern sowieso nicht verstehen und tausende male nachfragen. Das konnte er echt nicht gebrauchen. Der Typ da hatte eben schon ganz gut bewiesen, dass er ohne Probleme reden konnte, also würde er auch antworten können.
Andererseits wollte Death auch nicht wieder zurück in das geordnete Chaos. Die Rettungskräfte dürften so gut wie da sein, sein Hals kratzte wieder, seine Glieder fühlten sich schwer. Eigentlich wollte er wieder nach Hause gehen. Jetzt, einfach so, ohne irgendwelche Umwege. Aber er blieb stehen, schob die freie Hand in die Tasche seiner Robe, behielt die andere vorsorglich auf der Schulter des Mädchens und sah aus den hellblauen Augen auf schwarzem Grund von ihr zu dem Fremden und wartete geduldig auf die Erklärung.


(steht nutzlos bei Pacem und Darja herum)
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Pacem

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Spitzname : Pacem

BeitragThema: Re: Katastrophe und Folgen   Sa Jan 02, 2010 2:42 am

Na toll, immer blieb alles an ihm hängen.
Also, wie erklärte man einem Menschen den Krieg zwischen Schützern und Radikalen, ohne zu verraten, dass es Mutanten gab?
"Also, es ist so",
er schickte einen strafenden Blick zu dem anderen Schützer rüber. Der war älter, das wäre sein Job gewesen.
"Ähm, es gab... einen Terroranschlag von einer Gruppe namens die Radikalen.
Sie fordern... Irgendwas, ich habs nicht genau verstanden."

oO Das war ja selten intelligent Rob, das kannst du besser, versuchs nochmal! Oo
" Naja, auf jeden Fall gibt es Leute die dafür da sind, gegen diese Gruppe vorzugehen. Die Schützer, denen ich sowie hoffentlich der Kerl da neben dir angehören. Wir benutzen... Modernste Technik",
oO Mann klingt das bescheuert! Moderne Technick, Pah! Oo
"Um... zu versuchen die Anschläge zu verhindern. Hat nur heute leider nicht geklappt.
Und jetzt..."

Er drehte sich um und betrachtete die Umgebung. Einige Leute halfen, die Polizei trudelte ein,
Verletzte wurden in den Krankenwagen gelegt und viele Personen verliessen weiterhin fluchtartig den Ort des Geschehens.
Er seufzte. Das würde noch hart werden. Dann drehte er sich wieder um und versuchte sich an einem Lächeln.
"Siehst du, es ist nichts allzuschlimmes passiert. Die Polizei und andere Hilfskräfte sind schon hier, und einige von uns helfen auch mit. Da drüben zum Beispiel",
Er wies auf einen zufälligen Typen, der ziemlich muskulös aussah
"Der ist einer von uns. Mach dir keine Sorgen, alles wird wieder gut."
Was tat er hier eigentlich?
Warum musste ihm sowas passieren?
Als er hierherkam war er noch gut gelaunt gewesen. Jetzt war er gestresst, müde, und wollte einfach nur noch weg.
Dabei hatte der Tag so schön angefangen.
Nur noch schnell weg von hier.
"Hör mal",
wandte er sich wieder an das Mädchen
"Du solltest vielleicht zu den Rettungskräften hinübergehen und dich untersuchen lassen, du siehst immernoch nicht besonders gut aus."
Vielleicht sollte er ihr auch noch ein bisschen helfen?
Er munterte noch einmal alle in der Gegend ein wenig auf, vertrieb Müdigkeit und Erschöpfung, und wurde selbst noch mehr nach unten gedrückt. Das sollte nun reichen.
Aber eine Sache musste er noch erledigen.
"Sag mal",
wandte er sich jetzt wieder an den Mann
"Kann ich dich kurz sprechen?"



Bei Samuel und Darja, ist gestresst und will sich jetzt aus der Verantwortung ziehen. Will ausserdem mal ein Wörtchen mit Samuel reden
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Spitzname : Administrator

BeitragThema: Re: Katastrophe und Folgen   So Jan 03, 2010 9:14 pm

-Thema geschlossen-
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